Events

17.05.2014 - 25.05.2014

XIV. Warnemünder Woche – Akademie am Meer

» weitere Events

Stellenangebote

09.04.2014

Übergabe meines Arztsitzes an einen interessierte/n Kollegin/Kollegen

» mehr lesen » weitere Stellenangebote
Sie sind hier: Neuraltherapie

Neuraltherapie - eine wertvolle Ergänzung zur Akupunktur


Die Deutsche Gesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie lehrt die Anwendung von Akupunktur und Neuraltherapie.


Die Akupunktur und die Neuraltherapie haben die gleichen Ziele; die Dysbalance von neuralen Reizzuständen zu korrigieren. Die Akupunktur ist schon 5000 Jahre alt, die Neuraltherapie noch keine 100 Jahre. Trotzdem sind beide zur Behandlung funktioneller Erkrankungen erfolgreich. Mit der Injektion von Lokalanästhetika werden Reizzustände aus der Peripherie zeitweise oder auf Dauer unterbrochen. Dadurch können überlastete Regelkreise rekompensieren. Die Fortleitung der Reizzustände ist durch manuelle Untersuchungstechniken diagnostizierbar.


Die Neuraltherapie ist eine Regulations- und Umstimmungstherapie. Ziel einer Regulationstherapie ist es, Fehlfunktionen des Organismus zu normalisieren. Hierzu werden örtliche Betäubungsmittel, Lokalanästhetika, bevorzugt das Procain, verwendet.


Der Einsatz der Lokalanästhetika erfolgt unter Berücksichtigung der von dem britischen Neurologen Henry Head veröffentlichen These, wonach ein nervlicher Zusammenhang mit bestimmten Körperpartien besteht, die über die Haut beeinflussbar sind (cuti-visceraler Reflex). Die mit dem Wirkort in Verbindung stehenden Hautareale werden als "Reflexzonen oder HEADsche Zonen" bezeichnet.


Die von uns gelehrte Neuraltherapie beachtet die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Konvergenzverschaltung im spinalen Hinterhorn und der sympathischen bzw. parasympathischen Divergenzverschaltung. Ebenso lehren wir gezielt die Diagnostik und Therapie der segmentüberschreitenden Muskelketten.


Unter dem Einfluss des gesamten Nervensystems und der Regulation über das Grundsystem werden alle lebenswichtigen Funktionen geregelt, wie z. B. Stoffwechsel, Durchblutung, Temperatur und Zellatmung, Energiehaushalt und Säurebasen-Gleichgewicht. Auch die ersten Gegenregulationen gegen Störungen im Organismus laufen hier ab. Der Nutzen der Neuraltherapie ist durch eine große Anzahl von eindrucksvollen Heilerfolgen sowie klinischen Studien belegt. Lokalanästhetika vom Estertyp haben unter anderem eine periphere schmerzstillende, entzündungshemmende und lymphabflussanregende Wirkung.


Die Neuraltherapie beruht auf der Vorstellung, dass das vegetative Nervensystem als Schaltstelle zwischen Leib und Seele aufzufassen ist und somit über die vegetativen Nervenbahnen Krankheitsprozesse beeinflusst werden können. Die Voraussetzung für diese Behandlung ist die genaue Kenntnis der Anatomie und Neurophysiologie.


In unseren Kursen erhalten Sie eine umfassende Ausbildung in Neuraltherapie nach Huneke. Dabei wird die Stellung der Neuraltherapie innerhalb der Reflextherapie dargestellt und auch Verknüpfungen mit anderen Therapieverfahren erörtert.



Aktualisiert am: 31.08.2012
Reisebericht

Studienreise von Mitgliedern der DGfAN durch China im Oktober 2013

» weitere Reiseberichte
Website durchsuchen
Mitgliederzugang
Kontakt
Geschäftsstelle
Mühlgasse 18 b
07356 Bad Lobenstein

Tel.: 036651 / 55075
Fax.: 036651 / 55074
E-Mail: dgfan@t-online.de