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Akupunktur im EBM


Der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen (G-BA) hat auf seiner Sitzung am 21. September 2006 eine weitere Entscheidung zur Einführung der Akupunktur als Regelleistung der Gesetzlichen Krankenkassen beschlossen und in einer Presseerklärung bekannt gegeben:
 

Qualitätsanforderungen akupunktierender Ärzte neu geregelt


Vertragsärzte, die Patienten mit chronischen Rückenschmerzen und chronischen Schmerzen durch Gonarthrose künftig zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit Akupunktur behandeln wollen, benötigen ab dem 1.1. 2007 eine Ausbildung zur Akupunktur von 200 Stunden. Für eine Übergangsfrist wird geregelt, dass ab dem 1.1. 2008 Nachweise zu schmerztherapeutischen und psychosomatischen Qualifikationen erforderlich sind. Als Qualitätsvoraussetzung wurde festgelegt, dass der Nachweis einer der Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer gleichwertigen Qualifikation für die Abrechnung der Akupunktur ebenfalls ausreichend ist. Damit wird auch denjenigen akupunktierenden Ärzten, in deren Kammerbereich keine Umsetzung der Musterweiterbildungsordnung erfolgt ist, die Erbringung dieser Leistung ermöglicht. Weiterhin wurde eine Übergangsregelung bis zum 31.12. 2007 ergänzt, um eine angemessene Frist für den Erwerb der geforderten Qualifikationsvoraussetzungen zu ermöglichen. So soll gewährleistet werden, dass Ärzte, die bereits die Anforderungen der Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer zur Akupunktur erfüllen, aber noch keine Prüfung abgelegt haben, im kommenden Jahr Akupunkturleistungen anbieten können. Auch die geforderten Qualifikationen zur Schmerztherapie und Psychosomatik können in diesem Zeitraum erworben werden. Dieser Beschluss wird dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zur Prüfung vorgelegt und tritt nach erfolgter Nichtbeanstandung nach der Bekanntmachung im Bundesanzeiger in Kraft. Der Beschlusstext sowie eine entsprechende Erläuterung und ein zusammenfassender Bericht werden in Kürze im Internet unter www.g-ba.de veröffentlicht.
 

  • Das BMG hat acht Wochen Zeit zu einer Beanstandung.
  • Die DGfAN hat zusammen mit den kooperierenden Akupunktur-Fachgesellschaften (Dachverband) Widerspruch beim BMG eingelegt.
  • Bitte beachten Sie die aktuellen Ankündigungen in der DZA und der NaturaMed. Weitere Informationen in Kürze unter www.dgfan.de

Die DGfAN bietet alle geforderten Qualifikationen ab 1.1. 2007 zu optimalen Konditionen an.
Bitte informieren Sie sich in der Geschäftsstelle.



MR Dr. med. Rainer Wander
Präsident der DGfaN
MR Dr. med. Regina Schwanitz
Vizepräsidentin Akupunktur

 


Aktualisiert am: 26.10.2012
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